Fachschule für Sozialwesen - Jugend- und Heimerziehung
Das zweijährige Berufskolleg ist beschreibt die zweijährige Vollzeitausbilung zum / zur Jugend- und Heimerzieher/in mit anschließendem einjährigem Berufspraktikum.
Jugend- und Heimerzieher*in – das ist ein abwechslungsreicher und anspruchsvoller Beruf. Sie übernehmen verantwortungsvoll die Begleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Der Beruf bietet Ihnen die besten Chancen auf einen Arbeitsplatz mit weiteren Berufsperspektiven. Sie unterstützen und fördern junge Menschen, sich zu individuellen und sozialen Persönlichkeiten zu entwickeln.



01 Inhalte der Ausbildung
Die schulischen Unterrichtsinhalte unterstützten Sie in der Entwicklung Ihrer Kompetenzen. Sie erwerben:
- Fachliche Kompetenzen, wie etwa Grundlagen in Pädagogik, Psychologie, Recht und Medienpädagogik, Planung und Durchführung von musikalisch-künstlerischen Projekten
- Soziale Kompetenzen, wie zum Beispiel den Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die einen besonderen Förderbedarf haben, motivieren können, Unterstützung bei Problem- und Konfliktsituationen
- Persönliche Kompetenzen, wie beispielsweise das professionelle Einnehmen der Erzieherrolle, Einfühlungs- und Reflexionsfähigkeit, Umgang mit Belastungssituationen.
Sie können Ihrem Interesse entsprechende Schwerpunkte auswählen:
- Theaterpädagogik
- Arbeit mit Schulkindern
- Konfliktmanagement
- Ernährung – Kochen mit Kindern und Jugendlichen
- Kommunikationsworkshop
- Naturpädagogik
- Erlebnispädagogik
Während der Ausbildung sammeln Sie vielfältige praktische Erfahrungen. Die Blockpraktika von insgesamt zehn Wochen und zusätzliche Teampraktika können in verschiedenen Arbeitsfeldern stattfinden. In dieser Zeit werden Sie intensiv von den Lehrkräften begleitet.
02 Arbeitsbereiche
Unsere Fachschule für Jugend- und Heimerzieher bildet Sie aus für die eigenverantwortliche, engagierte und kompetente pädagogische Arbeit insbesondere in/im Einrichtungen der Tagesbetreuung, wie zum Beispiel in Ganztagesschulen, Einrichtungen der Jugendhilfe, etwa in Tagesgruppen nach §32 KJHG, in Kinder- und Jugendheimen und Wohngruppen oder in heilpädagogischen Wohngruppen sowie sonderpädagogischen Arbeitsfeldern wie beispielsweise in Schulen und Wohnheimen für behinderte Menschen Gesundheitswesen wie Rehabilitationseinrichtungen der offenen Jugendarbeit
Mit der Ausbildung, die unsere Fachschule anbietet, sind Sie gut auf alle Tätigkeiten als Jugend- und Heimerzieher*in vorbereitet.
03 Aufnahmevoraussetzungen
Nachweis eines mittleren Schulabschlusses oder eines als gleichwertig anerkannten Bildungsstands sowie
- eine mindestens einjährige (geeignete) angeleitete praktische Tätigkeit in Einrichtungen und Diensten des Sozial- und Gesundheitswesens (Praktikum, FSJ, BuFDi oder Ähnliches) oder
- eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung oder
ein erfolgreich abgeschlossenes Berufskolleg für Sozialpädagogik - Bewerber mit Abitur oder Fachhochschulreife können mit einem sechswöchigen Praktikum einsteigen
- ausreichende deutsche Sprachkenntnisse
04 Sonstiges
- Unterrichtsmaterial, Verpflegung, Unterbringung und Versicherung Schulbücher werden kostenlos zur Verfügung gestellt.
- Die Mittagsverpflegung einschließlich diätetischer Versorgung ist möglich.
- Für jüngere Schülerinnen und Schüler besteht die Möglichkeit der Internatsunterbringung.
- Da es sich um eine schulische Ausbildung handelt, sind die Schülerinnen und Schüler während der gesamten Ausbildung über die Schule versichert.
05 Förderung und Finanzierung
Förderung nach BAföG möglich Beim Besuch des einjährigen Berufskollegs für Sozialpädagogik besteht die Fördermöglichkeit durch BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz). Dafür müssen die persönlichen Voraussetzungen individuell mit dem zuständigen Amt für Ausbildungsförderung abgeklärt werden. Bitte informieren Sie sich unter www.bafög.de oder bei Ihrem zuständigen Landratsamt.
06 Dauer der Ausbildung
Die schulische Vollzeitausbildung mit integrierten Praktika dauert zwei Jahre. An die Abschlussprüfung schließt sich ein einjähriges Berufspraktikum an. Nach bestandenem Kolloquium wird die staatliche Anerkennung als „Erzieher/in, Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung“ erteilt.
Durch Zusatzunterricht und Zusatzprüfungen in Mathematik Deutsch und Englisch kann die Fachhochschulreife und damit die allgemeine Studierfähigkeit an einer Fachhochschule erlangt werden.
Durch die Kooperation mit der Katholischen Hochschule Freiburg ist im Anschluss an die erfolgreiche schulische Ausbildung an den Zinzendorfschulen dort ein verkürztes Studium des Bachelorstudiengangs „Pädagogik“ möglich.
Interesse?
Kontakt
Schulsekretariat
Beate Ziegler
Fachschulen für Sozialpädagogik und Sozialwesen
78126 Königsfeld
Zinzendorfplatz 11
Tel: +49 (0) 77 25 - 93 81 30
Fax: +49 (0) 77 25 - 93 81 48
